Der König Ist Vom Thron Zur Krippe Gereist, Nur Um Dir Nahe Zu Sein

Du hast einen Arm voll Kraft, stark ist deine Hand, hoch erhoben deine Rechte.Psalmen 89:14
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.Johannes 1:14
Dr. Ernst Diehl

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Dr. Ernst Diehl

Zusammenfassung: In dieser heiligen Nacht, während wir uns auf die Krippe in Bethlehem konzentrieren, lasst uns zuerst zu Gott aufblicken, auf Seinen himmlischen Thron der Gerechtigkeit und des Rechts. Doch was wirklich erstaunlich ist, ist, dass Liebe und Treue Ihm vorausgehen. Spulen wir vor zum Stall, wo Jesus, Gnade und Wahrheit verkörpernd, uns zeigt, dass der Gott des Himmels gekommen ist, um unter uns auf der Erde zu wohnen. An diesem Heiligen Abend erinnere dich, dass du nicht perfekt sein musst, um dich Gott zu nahen, denn Er ist herabgekommen, um in Liebe und Gnade bei dir zu sein.

In dieser Heiligen Nacht sind unsere Augen auf eine Krippe gerichtet. Doch um das wahre Wunder dessen zu verstehen, was in Bethlehem geschieht, müssen wir zuerst nach oben blicken – ganz nach oben.

In Psalm 89 gibt uns die Bibel einen Einblick in Gott in Seinem Himmel. Wir sehen einen König auf einem hohen Thron. Uns wird gesagt, dass das Fundament dieses Thrones Gerechtigkeit und Recht ist. Dies erinnert uns daran, dass Gott heilig, mächtig und rein ist. Es ist ein Bild von Majestät, doch es kann sich auch fern anfühlen, vielleicht sogar ein wenig einschüchternd für unvollkommene Menschen wie uns.

Doch sieh genau hin, wer in diesem Psalm den Zug anführt. Der Vers sagt, dass Liebe und Treue vor Ihm hergehen. Sie sind die Herolde, die Seine Ankunft verkünden.

Spulen wir nun vor zum Stall.

Johannes sagt uns, dass das Wort Fleisch wurde und „unter uns wohnte“. Der König blieb nicht im hohen Schloss des Himmels; Er schlug Sein Zelt in unserer chaotischen Welt auf. Und als Johannes in das Angesicht Jesu blickte, was sah er da? Er sah eine Herrlichkeit „voller Gnade und Wahrheit.“

Hier ist das Wunder des Heiligen Abends: Die Liebe und Treue, die vor Gottes Thron im Himmel hergingen, haben nun ein menschliches Antlitz auf der Erde angenommen.

Der Gott, der die Sterne regiert, ist herabgekommen, um im Stroh zu liegen. Er hat Seine Wahrheit nicht zurückgelassen, sondern Er hat sie in Gnade gehüllt, damit wir Ihm ohne Furcht nahe sein konnten.

Heute Nacht musst du nicht den Himmel erklimmen, um Gott zu finden. Du musst dich nicht sorgen, ob du „gut genug“ bist, um dem Thron der Gerechtigkeit zu nahen. Der König hat den Thron verlassen, um bei dir zu sein. Er ist nicht mehr nur der Gott, der über uns herrscht; Er ist der Gott, der unter uns wohnt.