Und es bedrohten ihn viele, er solle schweigen; er aber schrie noch viel mehr: Sohn Davids, erbarme dich meiner! Und Jesus stand still und ließ ihn rufen. Da riefen sie den Blinden und sprachen zu ihm: Sei getrost, steh auf; er ruft dich! — Markus 10:48-49

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Dr. Ernst Diehl
Zusammenfassung: Der Herr ist unsere Zuflucht inmitten von Schwierigkeiten, der Frieden, Kraft und Trost bietet. Wir sollen ihm vertrauen, seine Führung und bedingungslose Liebe suchen, wissend, dass wir immer unter seiner Obhut stehen. Unser aktiver Glaube zeigt sich in unserem Vertrauen auf seine Pläne für uns. Inmitten der Stürme des Lebens erinnern wir uns, dass wir im Herrn Sicherheit, Liebe, Frieden und unerschütterliche Stärke finden. Seine ewige Liebe und sein Schutz halten uns jederzeit aufrecht.
Oft stehen wir Herausforderungen gegenüber, die sich wie unüberwindbare Mauern vor uns erheben. Wirtschaftskrisen, gesundheitliche Probleme, der Schmerz über einen Verlust und persönliche Zwietracht können unser inneres Gleichgewicht zutiefst erschüttern. Doch inmitten dieser Kämpfe entsteht eine Quelle unerschütterlicher Unterstützung, die uns einen Zufluchtsort bietet, wo Friede und Kraft zu finden sind.
Der Herr erweist sich als eine unerschütterliche Zuflucht für sein Volk, indem er sein dauerhaftes Versprechen erfüllt, dass uns, unabhängig von den Hindernissen oder Prüfungen, denen wir begegnen, ein Heiligtum der Ruhe und geistlichen Erneuerung erwartet. Es ist in seiner Gegenwart, wo wir von einem Frieden umhüllt werden, der jede Logik übersteigt, eine Herberge, wo unsere Lasten leichter werden und unser Glaube gestärkt wird.
Trost beim Herrn zu suchen bedeutet anzuerkennen, dass unsere Probleme nicht sofort verschwinden werden, aber zu verstehen, dass wir ihnen nicht allein begegnen. Er schenkt uns seine Führung, bedingungslose Liebe und Schutz, uns versichernd, dass wir, egal unter welchen Umständen, unter seiner Obhut stehen. In Momenten tiefer Verzweiflung wird es unerlässlich, unsere Stimmen zu erheben und um Barmherzigkeit und Führung zu bitten, den aufrichtigen Ruf des blinden Bettlers widerspiegelnd. Die Antwort auf solche Rufe ist eine sanfte Einladung, näherzukommen, seiner Fähigkeit voll und ganz zu vertrauen, uns aus dem Dunkel zu führen.
Dieses Vertrauen auf den Herrn als unsere Zuflucht erfordert einen Akt des Glaubens, uns ermutigend, unsere Hoffnungen auf Ihn zu setzen, sicher in dem Wissen, dass seine Pläne für uns jede Herausforderung übertreffen, der wir begegnen. Dieser aktive Glaube zeigt sich in unseren Taten, Gebeten und der Sehnsucht, seine Führung zu hören und ihr zu folgen.
Wir wenden uns an jene, die von den Stürmen des Lebens überrascht wurden oder in die Dunkelheit der Ungewissheit gehüllt sind, sie daran erinnernd, dass ein Ort der Sicherheit, der Liebe, des Friedens und unermesslicher Stärke in greifbarer Nähe ist. Der Herr ist dieses Heiligtum und diese Festung, immer bereit, seine Kinder in seine schützenden Arme aufzunehmen. In Ihm finden wir nicht nur Zuflucht, sondern Er versichert uns auch seine ewige Führung und eine ewige Liebe, die uns niemals verlässt. Durch sein Beispiel lernen wir die Kraft, in unserer Not zu rufen, und die tiefgehende Antwort der göttlichen Liebe, die uns näherruft, uns versichernd, dass kein Hilferuf unbeachtet bleibt.