
Author
Dr. Roberto Miranda
Zusammenfassung: Die einzige feste Grundlage für eine gerechte und prosperierende Gesellschaft ist das Wort und die Werte des Reiches Gottes. Ethische und humanistische Überlegungen reichen nicht aus, um ein wahrhaft gerechtes System zu schaffen. Der menschliche Verstand ist fehlerhaft und benötigt die festen Punkte der ewigen und absoluten Weisheit Gottes, um sich richtig zu orientieren. Ohne dies verirrt sich eine humanistische Kultur im moralischen Relativismus und der getarnten Ungerechtigkeit. Die gesunde Weisheit, die von Gott kommt, ist das Gegenmittel, und nur wenn Gesellschaften sich vor Jesus Christus demütigen und ihren Verstand der göttlichen Erleuchtung unterwerfen, werden sie Gerechtigkeit verstehen.
Die einzige feste Grundlage für eine gerechte und prosperierende Gesellschaft ist zweifellos das Wort und die Werte des Reiches Gottes. Allein mit rein ethischen und humanistischen Überlegungen wird eine Nation niemals in der Lage sein, ein wahrhaft gerechtes System zu entwickeln.
Sprüche 14,12 erklärt: „Es gibt einen Weg, der dem Menschen richtig erscheint, doch sein Ende sind Wege des Todes.“ Jeremia 17,9 fügt hinzu: „Überaus trügerisch ist das Herz, und bösartig.“ Mit anderen Worten, der Mensch braucht mehr als seine eigenen Überlegungen und moralischen Spekulationen, um zu einer umfassenden Gerechtigkeit zu gelangen. Er benötigt die festen Punkte der ewigen und absoluten Weisheit Gottes, um sich richtig zu orientieren.
Der Verstand des von Gott entfernten Menschen ist ein fehlerhaftes, defektes Instrument. Wie ein beschädigter Computer ist er manchmal in der Lage, große Leistungen zu vollbringen. Doch aufgrund seines defekten Prozessors kann er ebenso großen Unsinn hervorbringen und zu gravierenden Fehlern führen. Nur der sichere Kompass der göttlichen Weisheit, die in den Schriften niedergelegt und durch das Wirken des Heiligen Geistes im Leben der Kinder Gottes verbreitet wird, kann eine Gesellschaft davor bewahren, in die Abgründe des moralischen Relativismus und der getarnten Ungerechtigkeit abzustürzen.
Ohne die absoluten und ewigen Bezugspunkte, die nur das Wort Gottes bieten kann, bleiben einer humanistischen Kultur auf ihrer Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit nur die irreführenden Labyrinthe des moralischen Relativismus und die trügerischen Trugbilder der situativen Ethik. Auf sich allein gestellt mit dem schwachen Licht, das ihm sein gefallener Verstand bietet, verliert der moderne Mensch leicht die Orientierung. Er endet damit, Böses gut und Gutes böse zu nennen.
Der Apostel Paulus erklärte dieses Phänomen zutreffend vor zweitausend Jahren in seinem Brief an die Römer (V. 21 und 22):
21 Denn obgleich sie Gott kannten, haben sie ihn nicht als Gott verherrlicht noch ihm gedankt, sondern sind in ihren Überlegungen in Nichtigkeit verfallen, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert worden. 22 Indem sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden.
Später fügt Paulus hinzu:
28 Und wie sie es für unwürdig erachteten, Gott in Erkenntnis zu halten, so hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, zu tun, was sich nicht geziemt.
Oft ist das, was dem Menschen gerecht erscheint, lediglich eine subjektive Projektion seiner eigenen Vorlieben und egoistischen Neigungen. Vieles von dem, was heutzutage in unseren Gesellschaften als Gerechtigkeit durchgeht, ist nichts als die isolierte Präferenz von Interessengruppen, die an der Macht sind, oder die vorübergehenden Winde kultureller Moden, die mit der Zeit kommen und gehen. Es ist weit davon entfernt, die objektive, absolute und unveränderliche Wahrheit und Gerechtigkeit Gottes darzustellen. Das Gegenmittel? Die gesunde Weisheit, die nur von Gott kommt, der Sinn Christi, ein vom Heiligen Geist erleuchteter Verstand, der Einsicht empfängt, um Entscheidungen zu treffen, die zum Wohl der Gesellschaften und ihrer Institutionen gereichen. Wenn Gesellschaften sich vor Jesus Christus demütigen und ihren Verstand der göttlichen Erleuchtung unterwerfen, dann werden sie „Gerechtigkeit und Recht und Billigkeit, ja, jeden guten Weg“ verstehen (Sprüche 2,9).
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