Ewige Pfeiler Für Wahre Gerechtigkeit

Denn der HERR gibt Weisheit, aus seinem Munde kommen Erkenntnis und Verstand.Sprüche 2:6
Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, sodann friedsam, gelinde, folgsam, voll Barmherzigkeit und guter Früchte, nicht schwankend, ungeheuchelt.Jakobus 3:17
Dr. Roberto Miranda

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Dr. Roberto Miranda

Zusammenfassung: Die einzige solide Grundlage für eine gerechte und prosperierende Gesellschaft ist das Wort und die Werte des Reiches Gottes. Humanistische Gesellschaften, die sich nur auf Ethik und Moral stützen, können kein wirklich gerechtes System schaffen. Der Mensch benötigt die ewige und absolute Weisheit Gottes, um sich richtig zu orientieren. Ohne die absoluten und ewigen Bezugspunkte, die allein das Wort Gottes bieten kann, bleiben einer humanistischen Kultur auf ihrer Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit nur die trügerischen Labyrinthe des moralischen Relativismus und die verräterischen Trugbilder der situativen Ethik. Wenn Gesellschaften sich vor Jesus Christus demütigen, werden sie Gerechtigkeit, Gericht und Redlichkeit, ja, jeglichen guten Weg verstehen.

Das einzige solide Fundament für eine gerechte und prosperierende Gesellschaft ist zweifellos das Wort und die Werte des Reiches Gottes. Allein mit rein ethischen und humanistischen Argumenten wird eine Nation niemals in der Lage sein, ein wahrhaft gerechtes System zu errichten.

Sprüche 14,12 besagt: „Es gibt einen Weg, der dem Menschen richtig erscheint; aber sein Ende ist der Weg des Todes.“ Jeremia 17,9 fügt hinzu: „Über alles trügerisch ist das Herz und verderbt.“ Mit anderen Worten, der Mensch braucht mehr als seine eigenen Überlegungen und moralischen Spekulationen, um zu einer vollkommenen Gerechtigkeit zu gelangen. Er benötigt die festen Punkte der ewigen und absoluten Weisheit Gottes, um sich richtig zu orientieren.

Der Verstand des von Gott entfremdeten Menschen ist ein fehlerhaftes, defektes Instrument. Wie ein beschädigter Computer ist er manchmal zu großen Leistungen fähig. Doch aufgrund seines defekten Prozessors kann er ebenso große Absurditäten hervorbringen und zu schwerwiegenden Fehlern führen. Nur der sichere Kompass der göttlichen Weisheit, die in den Schriften offenbart und durch das Wirken des Heiligen Geistes im Leben der Kinder Gottes verbreitet wird, kann eine Gesellschaft davor bewahren, in die Abgründe des moralischen Relativismus und der getarnten Ungerechtigkeit zu stürzen.

Ohne die absoluten und ewigen Bezugspunkte, die allein das Wort Gottes bieten kann, bleiben einer humanistischen Kultur auf ihrer Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit nur die trügerischen Labyrinthe des moralischen Relativismus und die verräterischen Trugbilder der situativen Ethik. Allein gelassen mit dem schwachen Licht, das ihm sein gefallener Verstand bietet, verliert der moderne Mensch leicht die Orientierung. Er endet damit, Böses gut und Gutes böse zu nennen.

Der Apostel Paulus erklärte dieses Phänomen treffend vor zweitausend Jahren in seinem Brief an die Römer (V. 21 und 22):

21 Denn obwohl sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind in ihren Gedanken eitel geworden, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. 22 Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden.

Später fügt Paulus hinzu:

28 Und da sie es für nichts hielten, Gott zu erkennen, hat Gott sie dahingegeben in einen verworfenen Sinn, sodass sie tun, was sich nicht ziemt.

Oft ist das, was dem Menschen gerecht erscheint, lediglich eine subjektive Projektion seiner eigenen Präferenzen und egoistischen Neigungen. Vieles von dem, was heutzutage in unseren Gesellschaften als Gerechtigkeit gilt, ist nichts weiter als die isolierte Präferenz von Interessengruppen, die an der Macht sind, oder die flüchtigen Winde kultureller Moden, die mit der Zeit kommen und gehen. Es ist weit davon entfernt, die objektive, absolute und unveränderliche Wahrheit und Gerechtigkeit Gottes darzustellen. Das Gegenmittel? Die gesunde Weisheit, die allein von Gott kommt, der Sinn Christi, ein vom Heiligen Geist erleuchteter Verstand, der Einsicht empfängt, um Entscheidungen zu treffen, die zum Wohle der Gesellschaften und ihrer Institutionen gereichen. Wenn Gesellschaften sich vor Jesus Christus demütigen und ihren Verstand der göttlichen Erleuchtung unterwerfen, dann werden sie „Gerechtigkeit und Recht und Redlichkeit, ja, jeglichen guten Weg“ verstehen (Sprüche 2,9).