In der Menge des Volkes besteht des Königs Schmuck; aber das Schwinden der Bevölkerung ist des Fürsten Untergang. — Sprüche 14:28
Und er ging mit ihm; und es folgte ihm viel Volk nach, und sie drängten ihn. — Markus 5:24

Author
Dr. Roberto Miranda
Zusammenfassung: In diesem Abschnitt wird über die Popularität des Dienstes Jesu gesprochen und wie die Volksmenge Ihm aufgrund der Werke der Kraft, die Er vollbrachte, und Seiner soliden Botschaft folgte. Die Menschen suchen immer die Offenbarungen Gottes, und wo die Kraft Gottes ist, dorthin werden die Menschen gehen. Popularität ist nicht unbedingt ein Hinweis auf die Solidität und Integrität eines Dienstes, aber sie weist doch auf eine Korrelation zwischen der Kraft Gottes und dieser Popularität hin. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zu bewahren zwischen dem Suchen und Verkünden der Kraft Gottes und dem Bewahren einer gesunden Lehre und der Treue zum Wort Gottes. Die Menge, die Jesus drängte, ist ein Hinweis auf die Kraft, die in Ihm lag und die wir in unseren Diensten nachahmen sollten.
(Audio ist in Spanisch)
In diesem Abschnitt werde ich mich vor allem auf den Fall der Frau mit dem Blutfluss konzentrieren. Als der Herr auf dem Weg zum Haus des Jairus war, wird uns plötzlich gesagt, dass, während Er in diese Richtung ging, „die Menge Ihn drängte“, und es ist wichtig, bei diesem Detail innezuhalten, nicht wahr?
Der Dienst des Herrn Jesus war ein sehr populärer Dienst. Er erlebte eine Zeit großer Popularität, in der die Menschen Ihn unaufhörlich suchten, weil Er Werke der Kraft vollbrachte, weil Er ein neuer und andersartiger Prophet war, weil Er die Volksmengen speiste, weil Er ein radikaler Prophet war, der die herrschenden Systeme hinterfragte, und dies zog Ihm große Popularität und Aufmerksamkeit zu. Daher folgten Ihm die Volksmengen, und dieser Punkt ist interessant, nicht wahr? Wo eine solide Botschaft ist, werden die Menschen dorthin strömen.
Die Pharisäer und Sadduzäer hatten dieses Charisma nicht, das der Herr Jesus Christus besaß, denn sie hatten nur die leere Religiosität, das Ritual, sie hatten das System, aber nicht die Kraft Gottes. Die Volksmengen folgten Jesus Christus, weil Er die Kraft hatte zu heilen, zu salben, die Wahrheit Gottes zu verkünden und auch die Barmherzigkeit und das Mitgefühl Gottes den Armen gegenüber auszudrücken.
Das Volk wird immer die Offenbarungen Gottes suchen. Ich sehe Theologen und sehr gebildete Menschen im Christentum, die sich stets über Prediger und Pastoren beklagen, wohin viele Menschen gehen, und manchmal werfen sie ihnen vor: Ach, sie sind sehr populär, weil sie das Evangelium verdrehen und den Menschen Lügen über Wohlstand und Segen verkaufen, und deshalb folgen die Leute ihnen, weil sie Scharlatane sind, weil sie Demagogen sind, weil sie die Emotionen des Volkes ausbeuten. Aber in Wirklichkeit glaube ich, dass dies eine Vereinfachung einer viel komplexeren Realität ist.
Die Wahrheit ist, dass die Menschen als kollektive Masse wissen, wo die Kraft Gottes ist, wo das Leben des Reiches Gottes ist, und die Menschen werden an diese Orte gehen. Es ist interessant, dass oft die theologisch am weitesten entwickelten und raffiniertesten Dienste und die Seelsorge, die, ich weiß nicht, würde ich sagen, subtiler und geordneter sind, oft diejenige sind, die beim Volk die geringste Popularität genießt, und das liegt nicht nur daran, dass die Menschen nicht das Gute vom Bösen unterscheiden können.
Oft ist es einfach so, dass an jenen Orten, wo die nackte Kraft Gottes ist, wo vielleicht manchmal nicht viel Raffinesse, nicht viel menschliche Weisheit vorhanden ist, dort aus irgendeinem Grund die Kraft Gottes wohnt, weil Glaube da ist, weil dem Herrn die Ehre gegeben wird, weil es ein Gebet gibt, das dem Herrn gefällt, weil es oft Demut und Hingabe an Gott gibt, und weil Gott, wie wir sagten, nicht wahr? den Demütigen und Schlichten des Herzens ehrt.
Wo ein unschuldiges Herz offen ist für die Kraft Gottes, wo die Menschen das Wirken Gottes suchen, dort wird die Kraft Gottes fließen, und Gott wird außergewöhnliche Dinge tun. Also, Popularität im Dienst, obwohl sie nicht unbedingt ein völlig verlässlicher Indikator für die Solidität und Integrität eines Dienstes ist, weist doch oft auf eine Korrelation hin, nicht wahr? zwischen der Kraft Gottes und dieser Popularität, und dem Zustrom der Menschen zu diesen Diensten.
In meinem eigenen Leben bitte ich den Herrn immer, mich ausgeglichen zu halten, mir und meiner Kirche zu erlauben, ein Gleichgewicht zu bewahren zwischen dem Suchen und Erklären und dem zur Schau Stellen der heilenden und versorgenden Kraft Gottes, und auch eine gesunde Lehre, eine Treue zum Wort Gottes zu bewahren, ein Gleichgewicht zwischen gesunder Lehre und Theologie, und auch eine Offenheit für die ungewöhnlichen Weisen, in denen sich die Kraft Gottes manchmal manifestiert. Ich glaube, wenn wir dieses Gleichgewicht bewahren, werden wir sehen, dass Segen, Fortschritt, Wachstum und die Unterstützung Gottes für diese Art von Dienst vorhanden sind.
Aber dann sehen wir hier, nicht wahr? dass diese Menge, die Jesus drängte, und die wir oft in den Evangelien sehen, ein Hinweis auf die Kraft war, die im Herrn lag und die wir auch in unseren Diensten nachahmen sollten, diese Art von Effektivität und Annäherung an die wirksame Kraft Gottes. Gott segne dich, bis zu unserer nächsten Meditation.