Darum werden die Gottlosen nicht bestehen im Gericht, noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten; — Psalmen 1:5
Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, ohne zu erkennen, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet? — Römer 2:4

Author
Alberto González Muñoz
Zusammenfassung: Die Bibel spricht vom Gericht Gottes und davon, dass wir alle vor Ihm erscheinen müssen, um Rechenschaft über unser Leben abzulegen. Es ist beängstigend, doch Gott hat einen Weg bereitet, diesem Gericht furchtlos entgegenzusehen: der Glaube an Jesus Christus, der für unsere Sünden starb und uns das ewige Leben anbietet. Wenn wir seine Vergebung empfangen, verschwindet die Furcht vor dem Endgericht. Gott segne Sie!
Wenn die Bibel sagt, dass Gott allen Menschen an allen Orten gebietet, Buße zu tun (Apostelgeschichte 17,30), tut er dies aus einem Grund, den manche Menschen nicht gerne hören. Die Bibel fügt hinzu, dass Gott einen Tag festgesetzt hat, an dem er die Welt gerecht richten wird (Apostelgeschichte 17,31).
Viele wollen nichts vom Gericht Gottes hören, aber die Bibel spricht deutlich darüber. Eines Tages werden wir alle vor Gott treten, um Rechenschaft über unser Leben abzulegen. Paulus warnt uns in seinem Brief an die Römer, dass wir alle vor den Richterstuhl Christi treten werden (Römer 14,10).
Über dieses Gericht, das manche das Endgericht nennen, gibt es unterschiedliche Auslegungen, und die Gelehrten sind sich nicht einig, wie die ihm vorausgehenden Ereignisse ablaufen werden. Worin sich aber alle einig sind, ist, dass wir vor ihm erscheinen müssen. Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl Christi offenbar werden, damit jeder empfange, was er im Leib getan hat, sei es gut oder böse (2 Korinther 5,12).
Hast du nicht schon einmal darüber nachgedacht, dass du eines Tages vor dem Schöpfer erscheinen musst, um Rechenschaft über dein Verhalten auf Erden abzulegen? Da Gott alles weiß und die Herzen kennt, können wir vor ihm keine Ausreden oder Rechtfertigungen vorbringen. Die Nachricht, dass es ein Gericht gibt, ist beängstigend, denn wir Menschen wissen alle, dass kein Mensch auf Erden so gerecht ist, dass er Gutes tut und niemals sündigt (Prediger 7,20).
Doch Gott hat einen Weg bereitet, damit wir bereit sind, diesem Gericht furchtlos entgegenzusehen und nicht von unserem Schöpfer verurteilt zu werden. Im Johannesevangelium finden wir diese Worte, die von Jesus Christus sprechen: Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde (Johannes 3,17). Die gute Nachricht ist, dass Gott uns am Tag des Gerichts nicht verurteilen möchte. Durch den Glauben an Christus sind unsere Sünden vergeben, und wir können ohne Furcht vor seiner Gegenwart erscheinen, mit der Gewissheit, das Geschenk des ewigen Lebens in den himmlischen Wohnungen zu empfangen.
Jesus Christus starb am Kreuz auf Golgatha und trug alle unsere Sünden auf sich. Wir müssen nur Buße tun und Gott um seine Vergebung bitten. Wenn wir sie empfangen und die Gnade Gottes in unserem Leben erfahren, verschwindet die Furcht vor dem Tod und dem Endgericht für immer.
Gott segne Sie!