Die Zu Erobernden Berge

und bin noch heute so stark, wie ich war an dem Tage, als mich Mose aussandte; wie meine Kraft damals war, also ist sie auch jetzt, zu streiten und aus und einzuziehen. Und nun, so gib mir dieses Gebirge, davon der HERR geredet hat an jenem Tage; denn du hörtest an demselben Tage, daß die Enakiter darauf wohnen und daß es große und feste Städte hat; vielleicht wird der HERR mit mir sein, daß ich sie vertreibe, wie der HERR geredet hat!Josua 14:11-12
Wer überwindet, wird solches ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.Offenbarung 21:7
Faustino de Jesús Zamora Vargas

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Faustino de Jesús Zamora Vargas

Zusammenfassung: Im Leben gibt es Berge, die wir bezwingen müssen, sei es Segen oder Hindernisse. Die Berge stellen die Stärke und Stabilität Gottes dar, und Er nutzt sie als Schauplatz Seiner großen Eingriffe. Im Winter des Erwachsenenalters sollen wir eine Bestandsaufnahme unserer Berge machen und uns darauf konzentrieren, die uns noch fehlenden Berge zur Ehre Gottes zu bezwingen. Es gibt keinen Riesen, den unser Gott nicht stürzen kann. Wir sollen uns in unsere Berge vertiefen und uns wie Elias, Mose, David oder Esther fühlen. Möge Gott unseren Glauben erneuern und unseren Eroberungsgeist stärken.

Wir feiern mit Christus das Ankommen des Erwachsenenalters. Letzten Endes hören wir jedes Jahr, auch wenn sich uns der Kalender in Richtung Ewigkeit als feindselig und widersprüchlich offenbart, solange wir in dieser unserer hinfälligen Menschheit leben, zugleich und endgültig auf, an „die Last“ unseres Countdowns zu denken – ¡…5, 4, 3, 2…1! – und richten unseren Blick auf Christus, der das glorreiche Ziel ist. Da uns das kommende Alter mit Christus dieser Verheißung jeden Tag näherbringt, wird das heutige Genießen eines erfüllten Erwachsenenlebens in seinem Weinberg zu einem überraschenden und unbeschreiblichen Gnadenstand.

Aber es gibt immer «Berge» im Leben; Berge, die wir um jeden Preis bezwingen müssen, weil der Herr sie uns zum Erbteil gegeben hat, nicht weil wir sie verdienen, sondern weil auch diese Berge, sei es Segen oder scheinbare Hindernisse, einfach Boten Seiner Gnade sind. Dennoch müssen wir sie bezwingen, auch wenn unser Leben dabei auf dem Spiel steht und wir zeitweise glauben, dass die Kräfte nicht ausreichen werden, um es zu schaffen. Es gibt „Berge“ des Segens und andere der Überraschungen, einige der Übertretung und andere der Größe, aber alle gehören dem Herrn. In alten Zeiten wurden die «Berge» als heilige Gebiete betrachtet, als Symbole der Ewigkeit (Genesis 49,26), der Stärke und der Stabilität, weil Gott unvergleichlich stark und unveränderlich ist. Auch stellen die «Berge» die verschlungenen Hindernisse des Lebens dar. Die «Berge», welcher Art auch immer, zittern vor dem Herrn, denn Er ist mächtiger als sie (Hiob 14,18). Es waren die «Berge», durch göttlichen Willen, der Schauplatz Seiner großen Eingriffe, um die Feierlichkeit und Autorität Seiner Botschaft zu erhöhen (5. Mose 27; Jos 8,30–35).

Der Winter gleicht dem Erwachsenenalter, denn dann beginnt der Gottesmann, sich mehr mit der Hoffnung zu verbinden. Und die Hoffnung ist Christus. Und es wird immer Berge geben, die für Ihn niederzureißen, die von Ihm zu erben, die für Ihn zu bezwingen sind.

Im eben begonnenen Jahr lade ich dich ein, eine Bestandsaufnahme deiner Berge zu machen, damit du dich auf die neue Eroberung der Berge konzentrierst, die dir noch fehlen, zum Lob seiner Herrlichkeit, um deine Säulen zu errichten – oder wiederherzustellen – und neue Ölbäume auf dem fruchtbaren Boden deines Bet-El zu pflanzen, wo der einzige und vollkommene Gott für immer wohnt. Dort wirst du weder das Greisenalter erreichen, noch wirst du überhaupt erwachsen sein, sondern Wurzel, und du wirst ein Vermächtnis hinterlassen für all die Kaleb, die eines Tages beschließen, Riesen in Seinem Namen zu besiegen.

Vertiefe dich in deine «Berge», denn es gibt keinen Riesen, den unser Gott nicht stürzen kann. Du wirst sehen, wie ähnlich du Elias, Mose, David oder Esther bist. Ich bete zu Gott, dass Er auf dieser neuen Reise deinen Glauben erneuert und deinen Eroberungsgeist stärkt, und dass du spürst, wie der gute Hirte dir neue Adlerskräfte gegeben hat, um nicht länger auf dein Erbe zu warten und zu rufen: – Herr, gib mir nun diesen Berg!