Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen, er ließ ihn leiden. Wenn er seine Seele zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und lange leben; und des HERRN Vorhaben wird in seiner Hand gelingen. — Jesaja 53:10
Am folgenden Tage sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht: Siehe, das Lamm Gottes, welches die Sünde der Welt hinwegnimmt! — Johannes 1:29

Author
Charles Spurgeon
Zusammenfassung: Der Tod Jesu war nicht umsonst, er war ein Sühnetod und rettete diejenigen, für die Er Sein Leben als Opfer darbrachte. Er hat eine Nachkommenschaft von Kindern, die Sein Leben fortsetzen, und Er erfreut sich an ihnen als der Frucht Seiner Arbeit. Jesus blickt mit Freude auf diejenigen, die auf Ihn blicken, und das ist eine große Freude für uns.
Unser Herr Jesus ist nicht umsonst gestorben. Sein Tod war ein Sühnetod: Er starb als unser Stellvertreter, denn der Tod war die Strafe für unsere Sünden; und da Seine Stellvertretung von Gott angenommen wurde, hat Er diejenigen gerettet, für die Er Sein Leben als Opfer darbrachte. Durch den Tod wurde Er wie das Weizenkorn, das viel Frucht bringt. Es muss eine Nachkommenschaft von Kindern für Jesus geben; Er ist „der ewige Vater“. Er wird sagen: „Ich und die Kinder, die mir der Herr gegeben hat.“ Ein Mann wird in seinen Kindern geehrt, und Jesus hat Seinen Köcher voll dieser Pfeile der Helden. Ein Mann wird in seinen Kindern dargestellt, und so wird Christus in den Christen dargestellt. Das Leben eines Mannes scheint in seinem Samen verlängert und erweitert zu werden; und so wird das Leben Jesu in den Gläubigen fortgesetzt.
Jesus lebt, denn Er sieht Seine Nachkommenschaft. Er richtet Seine Augen auf uns, erfreut sich an uns und erkennt uns als die Frucht der Arbeit Seiner Seele an. Wir sollten uns freuen, denn unser Herr hört nicht auf, das Ergebnis Seiner furchtbaren Sühne zu genießen, und weil Er niemals aufhören wird, Seine Augen an der Ernte Seines Todes zu weiden. Jene Augen, die einst um uns weinten, blicken uns nun mit Freude an. Ja, Er blickt auf diejenigen, die auf Ihn blicken. Unsere Augen begegnen sich! Welch große Freude ist das!
Quelle: Das Scheckbuch des Glaubens. Übersetzung von Allan Roman.
http://www.spurgeon.com.mx/chequera/meditames/enero.pdf