Dankbarkeit

und sich mein Volk, das nach meinem Namen genannt ist, demütigt, und sie beten und suchen mein Angesicht und wenden sich ab von ihren bösen Wegen, so will ich im Himmel hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.2. Chronik 7:14
Der Gott aller Gnade aber, der euch zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus berufen hat, wird euch selbst nach kurzem Leiden zubereiten, festigen, stärken, gründen.1. Petrus 5:10
Faustino de Jesús Zamora Vargas

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Faustino de Jesús Zamora Vargas

Zusammenfassung: Der Autor reflektiert über Gottes Gegenwart in Kuba und wie das christliche Volk immer sein Angesicht gesucht hat, trotz der Schwierigkeiten und des Religionsverbots in der Vergangenheit. Nun gibt es eine neue Chance für den Glauben in Kuba, und der Autor dankt Gott für jene, die sich gedemütigt und nie den Glauben verloren haben.

Es geht immer um Gott. Er bewirkt die Veränderungen und lässt neue Zeiten anbrechen. Gott verfügt, wenn das Herz sich demütigt. Auf dieser schönen Erde haben sich Millionen jahrzehntelang niedergeworfen und den Namen Gottes angerufen, und es scheint, als stünden wir nun an der Schwelle zu einem anderen Morgengrauen, wo die Hoffnung ein neues Lächeln und neue Winde bringt um alte Übel endgültig zu vergessen und den zu verherrlichen, der in Ewigkeit lebt. Das Volk Gottes auf dieser Insel hat nie aufgehört, sein Angesicht zu suchen. Wir lernten, für die Machthaber zu beten, mit einem offenen und einem geschlossenen Auge, aber immer mit der Hoffnung als Kissen unter den gebeugten Knien.

Gott überrascht dich mit seiner Barmherzigkeit und stellt gute Menschen an scheinbar ungünstige Stellen, damit sein Name erhöht wird. Durch Gottes Gnade tritt Christus weiterhin auf die kubanische Bühne, wo ihm zuvor der Zutritt verwehrt war. Es gibt hier keine Orte mehr, wo du nicht einen Sohn Gottes triffst, der sich als Christ zu erkennen gibt. Und da es keine Möglichkeit gab, auf offiziellem Wege Missionen außerhalb der Insel zu betreiben, sind Hunderte kubanischer christlicher Missionare, als Ärzte des Höchsten gekleidet, in Dutzenden von Ländern der Welt verstreut, Krankheiten heilend und den Samen des Evangeliums pflanzend.

Dies ist eine Antwort Gottes auf das Gebet eines christlichen Volkes, das sich jahrelang gedemütigt hat und sich weiterhin demütigen wird. Ein doppeltes Geschenk der Gnade Gottes. Ich erinnere mich an ein Protestlied aus den 70er Jahren in Kuba, das sagte: „Vielleicht verfängt sich eine Machete im Gestrüpp, vielleicht wollen in vielen Nächten die Sterne nicht aufgehen…“ Endlich gehen die Sterne wieder auf, und das Gestrüpp wird gerodet und ebnet neue Wege für den Herrn.

Ich möchte Gott danken für jene, die sich immer gedemütigt haben und sich heute einem neuen Heilsheer auf Knien anschließen, für jene, die nie den Glauben verloren haben und auf Gottes Ressourcen für den Anbruch eines neuen Kubas zählten, ein Kuba Christi und definitiv für Christus.

Gott segne sein Wort!