Auswählen

Denn der HERR, euer Gott, ist der Gott aller Götter und der Herr aller Herren, der große, mächtige und schreckliche Gott, der keiner Person achtet und keine Gaben nimmt.5. Mose 10:17
nämlich die Gerechtigkeit Gottes, veranlaßt durch den Glauben an Jesus Christus, für alle, die da glauben.Römer 3:22
Milagros García Klibansky

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Milagros García Klibansky

Zusammenfassung: Obwohl sie eine Prostituierte war, vertraute eine Frau namens Rahab Männern Gottes, die ihr Haus betraten, um ihre Mission zu erfüllen. Gott vertraute ihr und rettete sie. Wir sollten Menschen nicht nach ihrem Äußeren oder Beruf beurteilen, sondern uns von Gott leiten lassen bei der Wahl derer, denen wir den Schatz des Evangeliums anvertrauen.

Sie ist wie gelähmt vor den beiden Männern, die im Türrahmen stehen; in ihrem Kopf mischen sich viele Gedanken, Ängste, Ungewissheiten. Sie kennt sie nicht, und doch lässt sie sie in ihr Haus.

Es ist ihr egal, gesehen zu werden; sie ist es gewohnt, Männer zu empfangen, schließlich lebt sie davon. Doch diesmal ist es anders, eine höhere Macht drängt sie zum Risiko, und sie – sie denken nicht einmal darüber nach, wem sie vertrauen.

Sie haben eine Mission zu erfüllen, sie hat eine Vision zu erfassen. Sie brauchen Hilfe, sie ist eine Frau, die sieht, was andere nicht gesehen haben. Sie arbeiten für Gott, sie braucht Gott und erkennt ihn als die einzige Wahrheit an. Sie weiß auch, dass dies Männer Gottes sind und gibt sich hin, aber sie übergibt nicht ihren Körper wie sonst, jetzt übergibt sie ihre Seele…

Würdest du einer Prostituierten vertrauen? – Gott vertraute Rahab. Würdest du deinen Ehemann einer anderen Frau überlassen? – Sara bat Abraham darum, und er stimmte zu. Würdest du einen Betrüger für etwas Wichtiges einsetzen? – Jakob betrog seinen Vater. Was wird Gott von einem Mörder halten? – David war ein Mann nach dem Herzen Gottes, und Paulus war einer der eifrigsten Apostel des Evangeliums. Wärest du mit einem Ungebildeten befreundet? – Petrus war ein einfacher Fischer.

Wenn du auswählen sollst, wem du den Schatz des Evangeliums anvertrauen willst, denke daran, dich von Gott leiten zu lassen, nicht von deinem eigenen Urteil. „Denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person.“ Römer 2,11