Die Rosafarbenen Flamingos

Milagros García Klibansky

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Milagros García Klibansky

Zusammenfassung: Der Dokumentarfilm über rosafarbene Flamingos auf Kuba zeigt, wie die jungen Flamingos hässlich und hilflos sind, aber von den Arbeitern gepflegt und geschützt werden, damit sie nicht sterben. Auf die gleiche Weise versinken auch wir im Schlamm der Welt und nehmen eine graue, ziellose Farbe an, doch Gottes liebende Hand zieht uns aus diesem Schlamm und führt uns auf einen besseren Weg. Er markiert uns mit dem Blut seines Sohnes, damit wir wissen, dass wir ihm gehören und sein schönes Bild widerspiegeln können. Römer 5.

Vor wenigen Tagen wurde im Fernsehen ein Dokumentarfilm über ein Reservat für rosafarbene Flamingos auf Kuba gezeigt. Sie sind zweifellos wunderschöne Tiere. Gott übertrifft sich selbst darin, uns Schönes zu schenken – natürlich sprechen wir von den ausgewachsenen Flamingos, denn wenn wir unseren Blick auf die jungen Flamingos richten, stimmt uns das Bild, das wir sehen, traurig. Die jungen Flamingos sind hässlich; ihr Gefieder weist eine schmutziggraue Farbe auf, die nichts mit dem wunderschönen Lachsrosa der ausgewachsenen Tiere gemein hat. Sie sind hilflose Kreaturen, fallen in den Schlamm und können sich nicht selbst daraus befreien. Deshalb müssen die Arbeiter vor Ort stets ein Auge auf sie haben, um sie aus dem Schlamm zu retten und ihre unansehnlichen Federn sorgfältig zu reinigen, da sie sonst sterben würden. Um auch zu verhindern, dass sie sich verirren, werden sie markiert, sodass man weiß, wohin sie gehören.

Wir versinken im Laufe unseres Lebens so oft im Schlamm der Welt, dass wir diese graue Farbe annehmen, ohne Nuancen, ohne Sinn und Zweck. Das liegt daran, dass wir unreif sind, und allein die Hand der Liebe und des Schutzes unseres himmlischen Vaters ist fähig, uns aus diesem Schlamm zu ziehen und uns zu helfen, einen besseren Weg zu gehen. Mit seiner väterlichen Liebe führt er uns durch unser geistliches Wachstum und markiert uns mit dem Blut seines geliebten Sohnes, damit wir wissen, wem wir gehören. Von hässlichen Flamingos werden wir zu Geschöpfen, die das Bild ihres Schöpfers widerspiegeln, das schönste Bild, das man widerstrahlen kann. „Denn Christus ist schon zu der Zeit, da wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben. Kaum aber stirbt jemand für einen Gerechten; vielleicht aber wagt es jemand, für einen Guten zu sterben. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.“ Römer 5

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