Sünde Des Unglaubens

Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.Jesaja 60:2
Und Jesus sprach: Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, auf daß die, welche nicht sehen, sehend werden und die, welche sehen, blind werden.Johannes 9:39
Faustino de Jesús Zamora Vargas

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Faustino de Jesús Zamora Vargas

Zusammenfassung: Geistliche Blindheit ist die Unfähigkeit, die Wahrheit zu erkennen. Unglaube ist die Abwesenheit von Licht und das Evangelium ist das Licht. Die einzige Heilung für geistliche Blindheit ist der Glaube an Jesus. Wenn du glaubst zu sehen, aber Christus nicht hast, lebst du unter künstlicher Beleuchtung. Licht im Herrn zu sein bedeutet, von Ihm genährt zu werden und von Ihm Zeugnis abzulegen. Du kannst ein Therapeut des Herrn sein und denen helfen, die die Herrlichkeit Gottes nicht sehen wollen.

Geistliche Blindheit zu erkennen, erfordert Mut und Demut. Wahre Bekehrung ist ein Akt der Unterwerfung vor Gott. Der Unglaube macht dich zum Sünder. „Tot in Übertretungen und Sünden“ zu wandeln, bedeutet, zur Dunkelheit verdammt zu leben. Die Schöpfungsgeschichte erzählt uns, dass Finsternis und Chaos die Erde beherrschten. Deshalb schuf Gott am ersten Tag das Licht: Und Gott sprach: „Es werde Licht!“ Und es ward Licht. (1. Mose 1,3).

Der Mensch sieht, aber er erkennt mit den Augen nicht, weil er blind ist. Die Blindheit hindert ihn daran, die Wahrheit zu erkennen. Er glaubt zu sehen, stolpert aber ständig. Da er sich seiner Sehschwäche nicht bewusst ist, lebt er, als ob er wirklich sähe, stirbt aber jeden Tag am Mangel an Licht. Unglaube ist Abwesenheit von Licht. Das Evangelium ist Licht. „Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.“ (Johannes 3,19). Das ist der Punkt: Die Taten des Menschen verhindern, dass das Licht gesehen wird.

Die einzige Heilung von Blindheit ist der Glaube. Aber es gibt kein Rezept für den Glauben. Von Anfang an liebte der Mensch die Finsternis mehr. Adam wurde am selben Tag, an dem er von Gott erschaffen wurde, aus dem Garten Eden vertrieben; auch Noah erfüllte die Erwartungen des Schöpfers nicht. Der Mensch, der auf Gottes Frage – „Wo bist du?“ – antworten würde, sollte zwanzig Generationen nach Noah erscheinen. Auf Gottes Befehl, auszuziehen und Land und Verwandtschaft zu verlassen, um seine Pläne und seinen Willen zu erfüllen, sagte Abraham: – Ja, Herr, hier bin ich!-

Von Abraham bis Christus verschlimmerte sich die Blindheit des Menschen. Sie wurde zum Lebensstil. Der Mensch zieht weiterhin das Verborgene vor, weil er glaubt, dass die Dunkelheit seine Sünde vor den Augen seiner Mitmenschen und den Augen Gottes verbirgt. Entweder die Welt oder Gott. Gott stellt Regeln auf, die die Welt sich weigert zu erfüllen, und die Welt lebt finster aufgrund ihres Unglaubens. Für diejenigen, die das Licht lieben, geht nicht die Sonne auf, sondern das Angesicht Christi: Denn Gott, der sprach: „Aus der Finsternis soll Licht leuchten“, er ist es, der in unseren Herzen aufgeleuchtet ist, zur Erleuchtung der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Christi. (2 Kor 4,6)

Jesus ist der Einzige, der die geistlichen Augen erleuchten und den Blinden von heute das Augenlicht geben kann; jenen, die Augen haben, aber nicht sehen können. Es gibt schlechte Nachrichten für den, der glaubt zu sehen und seinen Unglauben freudig bekennt. Sie werden durch ihre Eitelkeit geblendet werden. Durch ihre Selbstgenügsamkeit werden ihre Augen nicht sehen. Gott schenkt sein Licht dem, der sehen will; es abzulehnen bedeutet, in der Dunkelheit zu bleiben. Der, der uns aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat (1 Petrus 2,9), ist nur einen geistlichen Wimpernschlag entfernt. Unglaube hat Konsequenzen. Die Augen für Christus zu öffnen, heißt, die Augen für das Licht zu öffnen.

Wenn du glaubst, erleuchtet zu sein, weil das Leben dir zulächelt, aber du Christus nicht hast, lebst du nur unter künstlicher Beleuchtung. Wenn du sagst, dass du Christus hast, aber immer noch das Licht deines eigenen Lebens bist, dann gibt es dunkle Zonen, die du entdecken und zulassen musst, dass Er sie mit Seinem Licht erleuchtet.

Das Wort Gottes sagt: „Denn ihr wart einst Finsternis, nun aber seid ihr Licht im Herrn; wandelt als Kinder des Lichts!“ (Eph 5,8). Licht im Herrn zu sein bedeutet nicht, dass wir selbst Licht sind, sondern dass der Herr die Quelle des Lichts ist und uns sein Licht ausstrahlt, um von Ihm Zeugnis abzulegen. Nur Er kann das Licht sein.

Als Jesus Paulus erschien und dieser sich bekehrte, ließ Er ihn drei Tage blind sein (Apostelgeschichte 9,9). Am dritten Tag wurde Paulus mit dem Heiligen Geist erfüllt, und „sogleich fielen von seinen Augen wie Schuppen, und er wurde wieder sehend.“ (Apostelgeschichte 9,18). Du kannst ein Therapeut des Herrn sein und die Schuppen von den Augen einer Welt fallen lassen, die die Herrlichkeit Gottes nicht sehen will. Du kannst im Licht des Herrn wandeln und mit Ihm zusammenarbeiten, indem du die Sünde des Unglaubens niederreißt.

Gott segne dich!