Nun Sind Wir Kinder Des Lebendigen Gottes

die ihr einst nicht ein Volk waret, nun aber Gottes Volk seid, und einst nicht begnadigt waret, nun aber begnadigt seid.1. Petrus 2:10
Charles Spurgeon

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Charles Spurgeon

Zusammenfassung: Die souveräne Gnade Gottes kann Rebellen zu Seinen Kindern machen. Dies ist etwas Wunderbares, das wir feiern und wofür wir dankbar sein sollten. Viele von uns waren gottlos, doch nun sind wir Kinder Gottes dank Seiner Gnade. Wir sollten Hoffnung für andere haben, da niemand außerhalb der Reichweite der göttlichen Gnade ist. Wir sollten weiterhin Gott anbeten und Ihm vertrauen.

Die souveräne Gnade kann Fremde zu Kindern machen, und der Herr erklärt hier Seinen Vorsatz, so mit den Rebellen zu verfahren und sie erkennen zu lassen, was Er getan hat. Geliebter Leser, der Herr hat dies in meinem Fall getan; hat Er etwas Ähnliches in deinem Fall getan? Dann lasst uns unsere Hände und Herzen verbinden, um Seinen anbetungswürdigen Namen zu loben.

Einige von uns waren so entschieden gottlos, dass das Wort des Herrn wahrhaftig zu unserem Gewissen und zu unserem Herzen sprach: „Ihr seid nicht mein Volk.“ Im Hause Gottes und in unseren eigenen Heimen, wenn wir die Bibel lasen, dies war die Stimme des Geistes Gottes in unserer Seele: „Ihr seid nicht mein Volk.“

Es war wahrlich eine traurige, verdammende Stimme. Doch nun, an denselben Orten, hören wir eine Stimme, die aus demselben Dienst und aus der Schrift kommt und sagt: „Ihr seid Kinder des lebendigen Gottes.“ Können wir dafür dankbar genug sein? Ist das nicht wunderbar? Gibt uns das nicht Hoffnung für andere? Wer ist außerhalb der Reichweite der allmächtigen Gnade? Wie könnten wir für irgendjemanden die Hoffnung verlieren, da der Herr doch eine so wunderbare Veränderung in uns gewirkt hat?

Wer diese große Verheißung gehalten hat, wird jede andere halten; darum lasst uns mit Liedern der Anbetung und des Vertrauens fortfahren.

Quelle: Das Scheckbuch der Bank des Glaubens. Übersetzung von Allan Roman.

http://www.spurgeon.com.mx/chequera/meditames/septiembre.pdf