
Author
Milagros García Klibansky
Zusammenfassung: Die Autorin erzählt von einer Erfahrung, bei der ein Busfahrer sie sehr unangenehm behandelte. Trotzdem fragte sie sich, was hinter diesem Verhalten stecken mochte, und betete, dass Gott sein Herz reinigen möge. Die Autorin lädt dazu ein, für jene zu beten, die eine negative Einstellung zu haben scheinen, da wir nicht wissen, welchen Problemen oder Frustrationen sie begegnen mögen, und nur Gott ihr Leben verwandeln kann.
„Wir können nicht verhindern, dass Vögel über unseren Köpfen fliegen, aber wir können verhindern, dass sie in unseren Haaren nisten.“
Eines ganz gewöhnlichen Morgens, auf dem Weg zur Arbeit. Ich muss sagen, um zur Arbeit zu gelangen, muss ich drei verschiedene Busse nehmen. Und genau dort stand ich, als ein Bus ankam und der Fahrer ausstieg. Ich versuchte, so höflich wie möglich zu sein, als ich ihn fragte: „Guten Morgen, bitte, fahren Sie zum Capri?“
Und da war es, völlig unerwartet für mich, da wurde mir, fast wie ein Brüllen, begleitet von einem Blick voller Hass, ins Gesicht geschleudert: „Ja, warum?“
Ich erstarrte. „– Nichts.“ Es war die einzige Antwort, die über meine Lippen kam.
Ich wich zur Seite und ich muss gestehen, zum ersten Mal empfand ich Mitleid mit einer Person, die mich schlecht behandelte. In diesem Moment ging mir nur die Frage durch den Kopf, welche Gründe dieser Mann wohl hatte, so sehr mit dem Leben zu hadern, dass er jemanden, der ihn fast schon sanft angesprochen hatte, auf diese Weise behandelte. Wie viele Frustrationen mochten in diesem Leben sein, wie viel Bitterkeit, Schmerz, vielleicht Ablehnung? Probleme in seiner Familie, in seiner Ehe, in der Beziehung zu seinen Kindern, mit seinen Arbeitskollegen – kurz gesagt, sogar seine Kindheit könnte ein Desaster gewesen sein. Was mochte in seinem Leben vorgefallen sein, das dieses Verhalten hervorrief?
Natürlich wusste ich nichts davon, aber was ich wusste, wessen ich mir mehr als sicher war, war, was er nicht in seinem Herzen trug. Gott war nicht dort. Was dort war, ließ den Geist Gottes nicht eindringen, um all den angesammelten Müll zu reinigen und zu entfernen.
Ich betete, bat unseren Gott, Er möge sich darum kümmern, jenes Herz zu reinigen, das äußerlich brüllte, aber innerlich vielleicht Tränen regnen ließ.
Solche Menschen sollen uns nicht verwundern. Es gibt viele Masken auf der Straße. Es liegt an dir, dafür zu beten, dass diese Masken durch das Wort Gottes in eine glatte Haut verwandelt werden.
Kannst du kein Leben verändern? Lege es in die Hände dessen, der es wirklich kann, denn für Ihn ist nichts unmöglich. Bete und vertraue.
Was denkst du über "Die Wurzeln der Bitterkeit"?
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