Gottes Vollkommene Segnungen

Denn dort wird der HERR in seiner Herrlichkeit bei uns sein, statt der Flüsse, der breiten Ströme; gegen ihn wird kein Kriegsschiff kommen und kein mächtiges Ruderboot sich herüberwagen.Jesaja 33:21
Wer an mich glaubt (wie die Schrift sagt), aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen.Johannes 7:38
Charles Spurgeon

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Charles Spurgeon

Zusammenfassung: Der Herr ist unser höchstes Gut und bringt nicht die Nachteile mit sich, die irdische Dinge haben. Wenn Er uns Reichtümer schenkt, möge Stolz und Weltlichkeit uns nicht beeinflussen. Wenn wir Gesundheit und Glück haben, möge uns fleischliche Trägheit nicht beeinträchtigen. Wenn wir im heiligen Dienst Erfolg haben, mögen Arroganz und Selbstvertrauen uns nicht erfassen. Wenn wir das Licht des Angesichts des Herrn haben, mögen wir weder die Schwachen verachten noch uns selbst für vollkommen halten. Herr, gib uns Segnungen, die reich machen, ohne Traurigkeit oder Sünde mit sich zu bringen.

Der Herr wird für uns das höchste Gut sein, ohne all die Nachteile, die den besten irdischen Dingen notwendigerweise anzuhaften scheinen. Wenn eine Stadt mit breiten Flüssen begünstigt ist, neigt sie dazu, von Rudergaleeren und anderen Kriegsschiffen angegriffen zu werden. Doch wenn der Herr die Fülle Seiner Großzügigkeit unter diesem Bild darstellt, sorgt Er ausdrücklich dafür, die Angst auszuschließen, die diese Metapher nahelegen könnte. Gesegnet sei Seine vollkommene Liebe!

Herr, wenn Du mir Reichtümer wie breite Flüsse senden würdest, lass nicht zu, dass die Rudergaleere in Form von Weltlichkeit oder Stolz kommt. Wenn Du mir reichlich Gesundheit und eine frohe Gemütsverfassung gewährtest, lass nicht zu, dass „das große Schiff“ der fleischlichen Trägheit auf den reichlichen Wassern dahinfährt. Wenn ich im heiligen Dienst Erfolg habe, weitläufig wie der deutsche Rhein, lass niemals die Galeere der Arroganz und des Selbstvertrauens auf den Wogen meiner Nützlichkeit dahinziehen. Wäre ich so überaus glücklich, Jahr für Jahr das Licht Deines Angesichts zu genießen, lass niemals zu, dass ich Deine schwachen Heiligen verachte, noch dass der eitle Gedanke meiner eigenen Vollkommenheit auf den breiten Flüssen meiner vollen Sicherheit segelt. Herr, gib mir jenen Segen, der reich macht und dem keine Traurigkeit hinzugefügt wird und der die Sünde nicht fördert.

Quelle: Das Scheckbuch des Glaubens. Übersetzung von Allan Roman.

http://www.spurgeon.com.mx/chequera/meditames/septiembre.pdf