Verzweifeltes Warten

Milagros García Klibansky

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Milagros García Klibansky

Zusammenfassung: In der heutigen Welt wollen alle das Beste und Schnellste, besonders im Bereich der Informatik. Doch als Christen wissen wir, dass Gott nicht immer schnell, aber stets vollkommen antwortet. Wenn wir in eine Grube der Verzweiflung fallen, müssen wir Gott vertrauen und seinem Weg zum Kreuz folgen. Er ist unsere beste Rettungsmannschaft, und wenn Er uns aus dem Schlamm zieht, sollen wir Dankbarkeit zeigen und andere segnen.

Kuba ist nicht gerade das Land, in dem man den aktuellen technologischen Fortschritt in der Welt einschätzen kann. Dennoch wünschen sich alle das Beste, und das Beste ist das Schnellste, die heutige Welt bewegt sich mit schwindelerregender Geschwindigkeit, und das erlebt man im Bereich der Informatik besonders intensiv.

Ist ein Computer langsam, heißt es, er taugt nichts, vor allem bei den Jugendlichen, die eine Taste drücken wollen und erwarten, dass die Maschinen sofort reagieren. Kurzum, das Warten ist nicht die Stärke dieser Welt.

Obwohl wir Teil der Welt sind, sind wir Christen nicht von dieser Welt; wir wissen, dass unser Gott manchmal nicht so schnell antwortet, wie wir es erwarten, aber immer mit der Vollkommenheit, die ihn auszeichnet.

Manchmal geraten wir in eine auswegslose Grube, aus der wir nicht wissen, wie wir herauskommen sollen. Der Psalmist wusste es sehr wohl, denn er war in diesem schlammigen Grund: „Er zog mich herauf aus der Grube der Verzweiflung, aus dem morastigen Schlamm…“ Sal 40.2

Wenn wir den Tiefpunkt erreichen, ergreift uns die Verzweiflung; wir können nicht warten und beginnen, mit eigenen Kräften herauszukommen, und in dieser verzweifelten Bewegung erreichen wir nur, dass wir noch tiefer einsinken.

Wir merken nicht einmal, dass, wenn wir in der Grube sind, dies daran liegt, dass wir nicht auf dem richtigen Pfad wandelten, wir uns verirrt hatten und den falschen Weg wählten.

Aber „Wohl dem, der sein Vertrauen auf den HERRN setzte“, (Sal 40.4)

Gott enttäuscht uns nicht; jede Minute unseres Lebens liegt in seinen Händen, und Er weiß, was gut für uns ist. Nicht wir – unsere Unsicherheit lähmt uns, lässt uns Irrwege einschlagen, doch Er, in seiner großen Barmherzigkeit, hat uns nur einen einzigen Weg gezeigt, und sein Ende mündet immer am Fuße des Kreuzes.

Es gibt keine bessere Rettungsmannschaft als den lebendigen Gott. Wenn Er uns aus dem Schlamm zieht, können wir nur auf die Knie fallen und eine dauerhafte Dankbarkeit zeigen, die unseren Lebensstil so verändert, dass wir alle segnen können, die uns umgeben.

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