Der Herr Vermag Alle Feinde Seines Volkes Aufzuhalten

Darum spricht der HERR von dem assyrischen König also: Er soll nicht in diese Stadt hineinkommen und keinen Pfeil darein schießen und mit keinem Schilde gegen sie anrücken und keinen Wall gegen sie aufwerfen.2. Könige 19:32
Siehe, ich habe euch Vollmacht verliehen, auf Schlangen und Skorpione zu treten, und über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch beschädigen.Lukas 10:19
Charles Spurgeon

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Charles Spurgeon

Zusammenfassung: Sanherib konnte seine Drohungen gegen die Stadt nicht erfüllen, weil der Herr die Feinde Seines Volkes aufhielt. Unsere Furcht und größte Not bieten eine Gelegenheit, damit die göttliche Macht und Weisheit sich entfalten können. Der Herr kann verhindern, dass unsere Widersacher uns Schaden zufügen, und wir können auf Ihn vertrauen. Wir dürfen den Feind nicht fürchten, bis er wirklich kommt, und dann müssen wir auf den Herrn vertrauen.

Sanherib konnte die Stadt nicht einmal belästigen. Er hatte lautstark geprahlt, aber er konnte seine Drohungen nicht in die Tat umsetzen. Der Herr vermag die Feinde Seines Volkes im Augenblick selbst aufzuhalten. Wenn der Löwe das Lamm in seinen Klauen hat, kann der große Hirte der Schafe ihm seine Beute entreißen. Unsere größte Not bietet nur eine Gelegenheit für eine größere Entfaltung der göttlichen Macht und Weisheit.

Im vorliegenden Fall erschien der furchtbare Feind nicht einmal vor der Stadt, die er so sehnsüchtig zerstören wollte. Kein zerstörerischer Pfeil konnte auf ihre Mauern geschleudert werden, noch konnten Belagerungsmaschinen aufgestellt werden, um ihre Festungen niederzureißen, noch konnten sie Schanzen bauen, von denen aus sie auf ihre Bewohner schießen konnten. Vielleicht wird der Herr in unserem Fall auch verhindern, dass unsere Widersacher uns den geringsten Schaden zufügen. Sicherlich kann Er ihre Absichten ändern oder ihre Pläne so fruchtlos machen, dass sie diese bereitwillig aufgeben. Vertrauen wir dem Herrn und bewahren wir Seinen Weg, und Er wird für uns sorgen. Ja, Er wird uns mit staunendem Lob erfüllen, wenn wir die Vollkommenheit Seiner Befreiung sehen.

Wir dürfen den Feind nicht fürchten, bis er wirklich kommt und dann müssen wir auf den Herrn vertrauen.

Quelle: Das Scheckbuch der Bank des Glaubens. Übersetzung von Allan Roman.

http://www.spurgeon.com.mx/chequera/meditames/junio.pdf