Und ihr sollt dem HERRN, eurem Gott, dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen; und ich will die Krankheit aus deiner Mitte tun. — 2. Mose 23:25
Der aber, welcher pflanzt und der, welcher begießt, sind einer wie der andere; jeder aber wird seinen eigenen Lohn empfangen nach seiner eigenen Arbeit. — 1. Korinther 3:8

Author
Charles Spurgeon
Zusammenfassung: Gott zu dienen ist eine Freude, aber es ist ein großes Vorrecht, den Segen des Herrn in allem zu haben. Sogar unsere alltäglichsten Dinge werden gesegnet, wenn wir dem Herrn geweiht sind. Der göttliche Segen ist in allem beim Menschen Gottes und wird zu jeder Zeit bei ihm bleiben. Der Segen am Tisch ist nicht aus Verdienst, sondern aus dreifacher Gnade. Gott gewährt uns Gnade, ihm zu dienen, durch Seine Gnade ernährt Er uns mit Brot, und dann, in Seiner Gnade, segnet Er es.
Welch eine Verheißung ist das! Gott zu dienen, ist an sich schon eine erhabene Freude. Doch welch ein unermessliches Vorrecht ist es, dass der Segen des Herrn in allem auf uns ruht! Unsere alltäglichsten Dinge werden gesegnet, wenn wir selbst dem Herrn geweiht sind. Unser Herr Jesus nahm das Brot und segnete es; siehe, auch wir essen vom gesegneten Brot. Jesus segnete das Wasser und verwandelte es in Wein: Das Wasser, das wir trinken, ist für uns viel besser als jeder Wein, mit dem die Menschen feiern; jeder Tropfen enthält einen Segen. Der göttliche Segen ist in allem beim Menschen Gottes und wird zu jeder Zeit bei ihm bleiben.
Was macht es schon, wenn wir nur Brot und Wasser haben! Denn es handelt sich um gesegnetes Brot und Wasser. Brot und Wasser werden wir haben. Das ist impliziert, denn sie müssen vorhanden sein, damit der Herr sie segnen kann. „Dein Brot wird dir gegeben werden, und deine Wasser werden gewiss sein.“ Mit Gott an unserem Tisch bitten wir nicht nur um einen Segen, sondern wir haben einen. Nicht nur am Altar, sondern auch am Tisch segnet Er uns. Er dient denen wohl, die ihm wohl dienen. Dieser Segen am Tisch ist nicht aus Verdienst, sondern aus Gnade. Wahrlich, es gibt eine dreifache Gnade: Er gewährt uns Gnade, ihm zu dienen, durch Seine Gnade ernährt Er uns mit Brot, und dann, in Seiner Gnade, segnet Er es.
Quelle: Das Scheckbuch der Bank des Glaubens. Übersetzung von Allan Roman.
http://www.spurgeon.com.mx/chequera/meditames/mayo.pdf