Wie Großzügig Ich Bin!

Ich, der HERR, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um einem jeden zu vergelten nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Taten.Jeremia 17:10
Wenn du aber Almosen gibst, so soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut,Matthäus 6:3
Charles Spurgeon

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Charles Spurgeon

Zusammenfassung: Die Nächstenliebe sollte im Geheimen gegeben werden, ohne Lohn oder Anerkennung zu suchen. Gott wird den heimlichen Almosengeber in Seiner Zeit und auf Seine Weise sehen und belohnen. Es ist ein exquisiter Luxus und ein Segen, ein heimlicher Geber zu sein.

Keine Verheißung ist denen gegeben, die den Armen geben, um von den Menschen gesehen zu werden. Sie empfangen ihren Lohn sogleich und können keinen doppelten Lohn erwarten.

Verbergen wir unsere Nächstenliebe; ja, verbergen wir sie sogar vor uns selbst. Gebt so häufig und gebt in Überfülle, als wäre es eine Selbstverständlichkeit, sodass es nicht mehr auffälliger erscheint, dem Armen geholfen zu haben, als die eigenen regelmäßigen Mahlzeiten eingenommen zu haben. Gebt eure Almosen, ohne euch auch nur zuzuflüstern: „Wie großzügig ich bin!“ Versucht nicht, euch selbst zu belohnen. Überlasst diese Angelegenheit Gott, der niemals aufhört zu sehen, aufzuzeichnen und zu belohnen. Selig ist der Mensch, der im Geheimen mit seiner Großzügigkeit beschäftigt ist: Er findet eine besondere Freude in seinen unbekannten Wohltaten. Dies ist das Brot, das, heimlich gegessen, köstlicher ist als die Festmahle der Könige.

Wie kann ich mir heute diesen exquisiten Luxus gönnen? Ich will mir ein königliches Festmahl an Zärtlichkeit und Großzügigkeit der Seele gönnen.

Hier und im Jenseits wird der Herr selbst persönlich dafür sorgen, dass der heimliche Almosengeber belohnt wird. Dies wird auf Seine Weise und zu Seiner Zeit geschehen; und Er wird das Beste wählen. Die Bedeutung dieser Verheißung zu offenbaren, wird eine Ewigkeit erfordern.

Quelle: Das Scheckbuch der Bank des Glaubens. Übersetzung von Allan Roman.

http://www.spurgeon.com.mx/chequera/meditames/marzo.pdf