Auch wenn unsere wohlmeinenden Vorsätze ins Wanken geraten und wir uns von alten Gewohnheiten gefangen fühlen, müssen wir nicht warten oder uns ausschließlich auf unsere eigene Stärke verlassen. Gott lädt uns leidenschaftlich zu einer vollständigen Kehrtwende von todbringenden Wegen hin zum Leben ein, die genau jetzt verfügbar ist.
Glaube ist ein Überzeugungssystem, das jeden Aspekt des Lebens eines Menschen beeinflusst, von moralischen Überzeugungen bis hin zu Beziehungen und Weltanschauung. Er erfordert Risikobereitschaft und führt oft zu Handlungen, selbst angesichts von Ungewissheit und Widerspruch.
Gottes großes Erlösungswerk führt uns von einem innigen Flehen um Wiederherstellung zu Seinem endgültigen Akt, alles neu zu machen. Während die Gläubigen von alters her nach Erweckung riefen – einer Rückkehr zu einem früheren Zustand der Gunst –, erleben wir in Christus eine radikale Transformation, indem wir völlig neue Geschöpfe werden, nicht bloß zu einer unvollkommenen Vergangenheit wiederhergestellt.
Der Apostel Paulus lädt uns zu einer positiven Haltung ein und bietet uns eine Alternative zum Leben des fleischlichen Christen, der sich den Werten und Begierden der Welt angepasst hat. Die Alternative ist, uns durch die Erneuerung unseres Sinnes zu verwandeln.
Unsere geistliche Reise ist ein dynamisches Zusammenspiel zwischen Gottes großartiger Gnade und unserer ernsthaften menschlichen Antwort. Sie beginnt mit einer verzweifelten Bitte um göttliche Erleuchtung, denn unsere angeborene Blindheit hindert uns daran, das „Wunderbare“, das bereits in Gottes Wort vorhanden ist, wirklich zu erfassen.
Die Bibel spricht von einer revolutionären Verwandlung, die aus der Kraft des Heiligen Geistes Gottes kommt, statt aus menschlichen Vorsätzen. Wenn wir unser Leben Jesus zuwenden, wird ein Schleier von unseren Augen genommen, und wir schauen die Herrlichkeit Gottes.
Unsere heiligen Schriften offenbaren, dass wahrer Glaube eine untrennbare Verbindung zwischen unserer inneren Haltung und unserem äußeren Leben erfordert. Wahre Spiritualität ist nicht nur ein Bekenntnis des Glaubens; sie erfordert eine tiefgreifende innere Transformation – verwurzelt in Demut, wahrer Buße und ehrfürchtiger Gottesfurcht –, die unweigerlich in beobachtbares, gerechtes Leben mündet.
Der Artikel behandelt den Ruf an die Gemeinde, eine Generation radikalen Gehorsams zu werden, bereit, Gottes erstaunliche Taten zu erleben. Der Autor vergleicht diesen Ruf mit Josuas Aufruf, sich zu heiligen, bevor sie den Jordan überquerten, um das Gelobte Land zu erreichen.